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Fortbildung

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Digital Humanities und bibliothekarische Praxis: Eine Einführung (online)

27.09.2024, 9:00–12:30 Uhr

Zielgruppe:

Interessierte Mitarbeiter*innen in Bibliotheken, die erste Schritte im Bereich Digital Humanities und Bibliothek unternehmen möchten. Keine Vorkenntnisse notwendig.

Inhalt:

Digital Humanities und Bibliotheken haben mittlerweile vielfältige Berührungspunkte und Schnittstellen. Bibliotheken werden bei Themen zu Digital Humanities als kompetente Ansprech- und Projektpartner wahrgenommen und werden zunehmend zu wichtigen Infrastrukturen für digitale Forschungsprojekte in den Geisteswissenschaften allgemein. Dies reicht von der Antragsberatung über Unterstützung bei Forschungsdesigns, der Bereitstellung und Ermittlung von digitalen Ressourcen, Methoden, dem Management von Forschungsdaten und anderen Services. Dabei muss aber auch festgestellt werden, dass das Verhältnis von Digital Humanities und bibliothekarischer Praxis in vielen Punkten noch entwicklungsfähig und auch klärungsbedürftig ist. Gerade für Bibliotheken ohne einen Schwerpunkt in den Digital Humanities fällt die Bedarfsermittlung und der Aufbau passgenauer Services schwer. Zum einen weil viele Kompetenzen und Aufgaben zum Teil von anderen Infrastrukturen wie Rechenzentren oder anderen forschungsnahen Serviceeinrichtungen übernommen werden können - zum anderen aber auch weil viele wissenschaftliche Bibliotheken weder die personellen oder technischen Ressourcen schlicht nicht zusätzlich aufbauen können. Mit Blick auf die bibliothekarische Praxis der letzten Jahre möchte die Veranstaltung Wege aufzeigen, wie Bibliotheken auch aus bestehenden Strukturen heraus Schritt für Schritt forschungsnahe und lehrbezogene Dienste für Digital Humanities in ihren jeweiligen Umgebungen aufbauen können.

Die Veranstaltung bietet daher Einblicke in unterschiedliche Aspekte der Zusammenarbeit von Digital Humanities und Bibliotheken an. Nach einer Einführung in die Digital Humanites als interdisziplinäres Querschnittsfeld und wissenschaftlicher Paradigmenwechsel werden verschiedene Verbindungen von Digital Humanities und bibliothekarischer Praxis vorgestellt. Dazu zählen u.a.

  • Beratungsservices
  • Infrastrukturentwicklung
  • Lehr- und Kursangebote
  • Fachreferate
  • Publikationsunterstützung
  • datenorientierte Services

Stets werden auch immer konkrete Umsetzungsbeispiele vorgestellt, die zur weiteren Orientierung dienen. In gemeinsamen Übungen und Diskussionen treten die Teilnehmenden in einen Austausch ein. Dabei werden auch aktuelle Entwicklungen, wie z.B. die Frage nach den Einsatzmöglichkeiten von KI (insbesondere Sprachmodelle und das sogenannte Natural Language Processing) in den Digital Humanities und die Rolle der Bibliotheken thematisiert. Ziele der Veranstaltung:

  • eine Vorstellung davon zu vermitteln, wie Bibliotheken und Digital Humanities erfolgreich zusammenarbeiten können
  • einen Überblick über existierende Lösungen zu geben
  • niedrigschwellige Einstiegspunkte für den Aufbau von Digital Humanities zu erörtern.

Den Einwahllink zum Seminar (über Webex) erhalten Sie vorab vom Referenten. Rückfragen zum Verlauf der Veranstaltung richten Sie bitte direkt an: t.steyer@tu-braunschweig.de

Referent/in:

Dr. Dennis Mischke (UB FU Berlin); Dr. Timo Steyer (UB Braunschweig)

Voraussetzungen:

PC/Notebook mit Headset/Kopfhörern, Mikrofon und Kamera

Teilnahmegebühr:

keine

Termin:


27.09.2024, 9:00–12:30 Uhr

Ort:

online, vom eigenen PC aus

Teilnehmerzahl:

max. 20

Veranstalter:

Zentrum für Aus- und Fortbildung der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

Anmeldeschluss:

02.09.2024

Link zur Anmeldung

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